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Leben
in der Ära der Apartheid - 16.02.05
Geringe Bildung, wenig Einkommen, Armut im Alter - das
Leben von Guido Alfred Voss steht für viele seines
Volkes der Bondelswart. Geboren 1919 in Pella/Südafrika,
wächst er bei der Großmutter in Warmbad auf.
Statt zur Schule zu gehen, hütet er Schafe.
Am 9. Oktober 1949 heiratet er Katharina Bezuidenhout.
Gemeinsam arbeiten sie auf Farmen für Kost und
Logis sowie ein kleines Gehalt, er als Schafhirt, sie
als Haushaltshilfe. Nie reicht es zum eigenen Kleinvieh,
ständig sind sie abhängig von den Farmern. |
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Guido
und Katharina Voss bekommen keine Kinder, adoptieren
aber zwei Jungen und ein Mädchen. Im Alter
leben sie in einer selbst gebauten Hütte
im Vorort von Warmbad von der staatlichen Mindestrente
von 250 N$ (zurzeit etwa 35 Euro). Die Tochter
kümmert sich ab und zu um sie. Katharina
stirbt 2002.
Gondwana-Direktor Mannfred Goldbeck lernt Guido
Voss in Warmbad während der Recherche für
eine Studie der Firma zu Kleinfarmern in kommunalen
Gebieten kennen. Ihm fällt sein grüner
Gemüsegarten auf. Immer wenn er in Warmbad
ist, besucht er Voss. Über Goldbeck wird
der US-Künstler Stephen Bennett auf Voss
aufmerksam und porträtiert ihn. Das Gemälde
gibt es nun als Postkarte im Gondwana Cañon
Park. Ein Porträt von Voss ziert seit 2003
eine Wand im Cañon Village. |
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Guido Voss, porträtiert vom
US-Künstler Stephen Bennett.. |
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IEnde 2004
kommt Guido Voss nach Windhoek ins Krankenhaus. In seiner
bescheidenen Art lässt er Mannfred Goldbeck nicht
benachrichtigen. Am 7. Februar 2005 stirbt er. Gondwana
und Bennett stiften zu seinem Gedenken einen Grabstein
mit dem eingelassenem Bild des Künstler-Porträts. |
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