News 2004 News 01.09.04
  In sieben Jahren ein Vielfaches an Wild - 01.09.04
Der private Naturpark umfasst eine Fläche von 112.000 ha (1.120 km²), von den Gipfeln der Kleinen Karasberge bis zum Grund des Fischfluss Canyons. Zwei Jahre, nachdem das erste Land gekauft wurde, hat man die Bestände auf 500 Springböcke, rund 30 Kudu, 40 Gemsböcke, 20 Bergzebras und 30 Strauße geschätzt. Heute sind es mehr als 2.500 Springböcke, etwa 500 Kudus, 400 Gemsböcke, 390 Bergzebras und 300 Strauße. Das hat die Wildzählung ergeben, die Ende August durchgeführt wurde.
 
 
 
  Diese Zahlen ändern sich von Jahr zu Jahr. Auf den ersten Blick lässt das Diagramm auf eine Verringerung des Bestandes von 2003 auf 2004 schließen. Das trifft für einige Arten auch zu. Springböcke beispielsweise wechselten nach örtlichen Regenfällen in den benachbarten Fish River Canyon Park, während Kudus wegen der dürftigen Niederschläge im Park ostwärts Richtung Hochebene zogen. Betrachtet man jedoch die Biomasse des Wildbestandes (die gesamte Masse aller Tiere pro Hektar Land), so ergibt sich von 2003 auf 2004 ein Zuwachs von über 30 Prozent, weil die Zahl großer Arten wie Gemsbock und Bergzebra erheblich gestiegen ist.  
Jährliche Wildzählungen spielen eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Gondwana Cañon Parks. Sie sind jedoch nicht nur ein wichtiger Kontrollmechnismus - sie bringen auch Spaß. Selbst wenn es vor Tagesanbruch und bei empfindlicher Kälte losgeht, so gibt es doch immer etwas Neues zu sehen: eine Löffelhundfamilie mit Jungen, einen stolzen Adler an seinem Horst oder eine endemische (also nur in Namibia vorkommende) Barlows Lerche, die noch nie östlich des Fischfluss Canyons gesichtet wurde. Und alle Teilnehmer wissen, dass sie beitragen zum Erhalt eines der empfindlichen Wüstensysteme Namibias und zu einem der erfolgreichsten Naturschutzmodelle im Lande - dem Gondwana Cañon Park.  
Gondwana-Direktor Chris Brown erklärt Ablauf und Bedeutung der Zählung.
  - Mehr zum Naturschutzkonzept unter GDC/Wüsten & Parks/
- Hintergrund
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